Seit ich ein kleines Kind bin träume ich davon einen Sportverein wie den FC Bayern einmal zu managen. Dies ist auch einer der Gründe warum ich mich für ein Sportmanagement Studium entschieden habe. Aber was genau muss man sich unter einem Sportmanagement Studium vorstellen? Zum einen werden einem natürlich die allgemeinen betriebswirtschaftlichen Grundlagen vermittelt. Kein Verein oder Verband kommt ohne Betriebswirtschaft aus. Der große Vorteil beim Sportmanagement Studium ist aber, dass genau diese Betriebswirtschaft auf den Sport ausgelegt ist. Studiert man zum Beispiel BWL hat man auch ein großes betriebswirtschaftliches Wissen, aber nicht mit speziellem Bezug auf den Sport. Hier unterscheidet sich ein betriebswirtschaftliches Management Studium zum Sportmanagement Studium ganz wesentlich. Das Sportmanagement Studium hat gerade in den letzten Jahren einen Boom erlebt. Viele junge Abiturienten sehen ihre Zukunft in dieser Branche. Doch es muss den Studenten klar werden, dass nicht jeder Absolvent eines Sportmanagement Studiums gleich Manager bei einem Profiverein wird. Neben einem erfolgreichen Studium ist wie überall die außerschulische Weiterbildung von großer Bedeutung. Ohne ausreichend Erfahrung durch z.B. Praktika ist ein erfolgreicher Job aussichtslos. Ich kann daher nur jedem Empfehlen sich neben dem Sportmanagement Studium, breit aufzustellen und viele Erfahrung zu sammeln. Bei den Arbeitgebern ist es ein großes Plus wenn man sich nicht nur in Bereichen rund um das Sportmanagement Studium auskennt sondern generell einen breiten Horizont aufweisen kann. Es gibt heutzutage viele Hochschulen die ein Sportmanagement Studium anbieten. Ich empfehle jedem, diese Studienangebote genau zu evaluieren da nicht jedes angeboten Studium einander entspricht. Oft ist es Auslegungssache der Hochschulen was sie alles in eine Sportmanagement Studium reinpacken oder eben nicht.
G8 Abitur
Die Abiturienten haben ihr Abitur geschrieben und es taucht erneut die Diskussion um Sinn oder Unsinn des G8 auf. Kultusminister Spänle hat kurzfristig den Bewertungsmodus für die Abiturarbeiten geändert. Offensichtlich waren die Arbeiten zu schwer und die Zeit für Vorbereitung im neuen G8 zu kurz. Somit war die Durchfallquote in diesem Jahr höher als erwartet. Es stellt sich aus bayerischer Sicht die Frage, ob die derzeitigen Inhalte des Gymnasiums noch zeitgemäß sind. Vielfach wird in den Fächern reines Wissen abgefragt, welches heute nicht mehr zeitgemäß ist und über moderne Informationskanäle jederzeit abrufbar ist. Ein weiterer Vorwurf gegenüber dem bayerischen Abitur sind die höchsten Anforderungen. Bayerische Abiturienten müssen sich häufig mit einem schlechteren Notenschnitt aber höherer Qualifikation bei der Vergabe von Studienplätzen Bewerbern aus anderen Bundesländern preisgeben. Notwendig ist ein Zentralabitur aller 16 Bundesländer in den gleichen Fächern, die selben Fragen und damit wäre Vergleichbarkeit beim Standard gegeben. Nur auf der Basis eines einheitlichen deutschen Abiturs ist es möglich, Gerechtigkeit bei der Studienplatzvergabe zu erzielen. Es kann nicht sein, dass hessische Abiturienten mit einem weniger Leistungsstarken Abitur aber dafür bessere Noten den bayerischen Studenten beispielsweise in Medizin die Studienplätze in München wegschnappen. Die Hochschulpolitiker der Länder sind gefordert. Der Föderalismus in Fragen der Bildungsstandards und des Hochschulzugangs ist überholt und muss reformiert werden. Ein weiteres Problem sind die überzogen hohen Anforderungen in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern. Es ist paradox, dass heute 50% der Studienanfänger in Mathematik und Physik während den ersten Monaten ihr Studium abbrechen. Hier ist eine Reform gefragt.
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Ganztagesschule
Früher war Schule eine Bildungseinrichtung, in die man in der Früh um Acht Uhr hineingeht und Mittags um Zwölf Uhr wieder hinaus. Doch dieses Bild änderte sich in den letzten Jahren drastisch aufgrund verschiedener Faktoren. Heutzutage ist fast jede Frau berufstätig, dass bedeutet sie kommt erst oft nachmittags von der Arbeit nach Hause zurück. Ein weiterer sehr bedeutender Faktor ist die Scheidungsrate, die in den letzten Jahren stark gestiegen ist, somit gibt es sehr viele vor allem alleinerziehende Mütter, die täglich arbeiten müssen um sich ihren und den Unterhalt ihres Kindes zu sichern. Im Betracht dieser Faktoren geht der Trend in Richtung Ganztagesschulen. Dies bedeutet die Kinder fangen morgens um acht Uhr an und kommen nachmittags um vier zusammen mit ihren Eltern wieder nach Hause. Auch wenn sich dies nach einem sehr langen und harten Tag anhört, gefällt es den Kindern dennoch sehr gut, da sie neben der Schule, so wie man sie von früher kennt, auch viele Freizeitangebote geboten bekommen. Ein Tagesablauf eines Ganztagesschülers schaut wie folgt aus. Er kommt morgens in sein Klassenzimmer trifft seine Kameraden und dann wird erstmal geplaudert um acht beginnt dann in den meisten Schulen der Unterricht. Die erste Einheit geht bis zehn Uhr dann ist Pause, in der die Kinder sich draußen im Schulhof austoben können. Anschließend geht es wieder mit dem Unterricht weiter. Um zwölf Uhr gibt es dann für jedes Kind ein richtiges Mittagessen, meistens haben Ganztagesschulen eine eigene Schulküche und Schulmensa. Nachmittags ist dann meist das Freizeitangebot angesetzt, wie z.B. verschiedene Arbeitsgruppen, welche von den Kindern spezifisch ihrer Interessen gewählt werden können. Ein großer Vorteil der Ganztagesschulen ist, dass die Kinder den ganzen Nachmittag beaufsichtigt sind und beschäftigt werden, somit wird verhindert, dass sie in falsche Bahnen geraten, wenn sie den Nachmittag allein zu hause verbringen
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Nachhilfe
Um mein Taschengeld aufzubessern, war ich lange auf der Suche nach dem perfekten Nebenjob für mich. Mein allererster Job war in einem Cafe, jedoch hat sich schnell rausgestellt, dass dies nicht zu mir passt. Also ging die Suche weiter und letztendlich hab ich nun das Beste für mich gefunden. Da ich schon früh wusste, dass ich später einmal sehr gern Lehrer werden würde, habe ich angefangen in der Schule Nachhilfe zu geben. Zuerst nur für das Fach Latein. Ich war damals in der 12. Klasse und meine Schülerinnen in der 7. Klasse. Später jedoch wollte ich diese Tätigkeit erweitern und hab mich schließlich dazu entschlossen auch noch im Fach Mathematik Nachhilfe zu geben. Natürlich sind diese beiden Fächer optimal, da es sehr viele Schüler gibt, die im Fach Latein sehr große Schwierigkeiten haben. Auch das Fach Mathematik ist dafür bekannt nicht das Lieblingsfach vieler Schüler zu sein. Somit ist es mir schnell gelungen Schüler zu finden, die meine Hilfe benötigten. Ein großer Vorteil dieser Beschäftigung ist der Spaßfaktor. Mir machte es jedes Mal Spaß den Schülern den Stoff zu erklären und mit ihnen zu üben. Es ist von Vorteil nur einen Schüler zu beaufsichtigen und nicht mehrere auf einmal. Da doch jeder Einzelne andere Defizite oder Schwierigkeiten aufweist. Und man somit individuell auf jeden eingehen und ihn speziell fördern kann. Natürlich spielt auch die Motivation eine große Rolle für den schulischen Erfolg, somit ist es auch Aufgabe eines Nachhilfelehrers den Schüler davon zu überzeugen, dass auch er in Mathe gut sein kann, entgegen dem Vorurteil entweder man kann Mathe oder eben nicht.
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Bildungssystem
Das Bildungssystem in den USA lässt sich mit unserem in Deutschland kaum vergleichen. Ein sehr großer Unterschied ist, dass die Amerikaner nicht „vertikal Differenzieren“. In Deutschland werden unterschiedlich begabte Schüler auf die unterschiedlichen Schulen wie Haupt- und Realschule oder Gymnasium verteilt. In den USA hingegen gehen alle Schüler auf die Highschool. Hier können die Schüler jedoch ihren Stundenplan individuell gemäß ihrer Fähigkeiten und ihres Leistungsanspruchs zusammenstellen. Begabte Schüler wählen dann sehr anspruchsvolle Fächer und weniger begabte versuchen einfach nur einen Abschluss zu erringen. Ich bin selber in den USA zur Schule gegangen und kann diese gravierenden Unterschiede daher einigermaßen beurteilen. Es ist den USA durchaus positiv anzurechnen, dass sie versuchen, jedem Schüler die gleichen Möglichkeiten zu bieten. Alle Schüler gehen auf die gleiche Schule und es entsteht kein Klassendenken wie bei uns. In Deutschland habe ich manchmal das Gefühl, dass Schüler sowie Eltern denken es sei nur möglich mit Abitur einen guten Beruf auszuüben und anständig zu verdienen. In Deutschland werden viele Kinder von ihren Eltern auf ein Gymnasium geschickt, obwohl sie dort hilflos überfordert werden. In den USA hingegen geht jedes Kind auf die gleiche Schule und es wird ihm mehr oder weniger überlassen was es für Fächer in der Highschool nimmt. In den USA findet eine gezielte Förderung der hochbegabten Schüler statt, jedoch wird meiner Meinung nach die breite Masse eher vernachlässigt im Vergleich zum Deutschen Bildungssystem. In Deutschland ist es ganz wichtig einen Schulabschluss zu erlangen. Ebenso werden bei uns Spitzenleute gefördert, wenn auch nicht im selben Ausmaß wie das in den USA der Fall ist. Es ist keineswegs einfach das deutsche oder das amerikanische Schulsystem als besseres zu beurteilen. Beide Systeme haben ihre Vor- und Nachteile.
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